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Angelika Ahrens
Author Angelika Ahrens

Nike übertrifft Erwartungen mit Quartalszahlen

Nike kommt auf seinem Weg aus seinen Geschäftsproblemen voran. Im vergangenen Quartal übertraf der Sportartikel-Riese die Umsatz- und Gewinnerwartungen der Wall Street. Konzernchef Elliott Hill hatte dem Adidas-Konkurrenten einen stärkeren Fokus auf Sportler verordnet, nachdem das Sortiment in den vergangenen Jahren vermehrt in den Lifestyle-Bereich ging.

Der Umsatz stagnierte bei knapp 11,3 Milliarden Dollar (9,8 Mrd Euro). Analysten hatten im Schnitt eher mit 11,24 Milliarden Dollar gerechnet. Im wichtigen Heimatmarkt USA gab es dabei ein Umsatzplus von drei Prozent auf gut fünf Milliarden Dollar. Unterm Strich fiel der Quartalsgewinn um 35 Prozent auf 520 Millionen Dollar.

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Lara Dehari

MBB profitiert von Wachstumssprung bei Tochter Friedrich Vorwerk

Die Beteiligungsgesellschaft MBB will nach einem Gewinnsprung erneut die Dividende erhöhen. Bei einem Umsatz von 1,17 (Vorjahr: 1,06) Milliarden Euro schnellte das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) im vergangenen Jahr um 46 Prozent auf 216,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Aktionäre sollen eine auf 1,21 (Vorjahr: 1,11) Euro erhöhte Basisdividende erhalten. Für das laufende Jahr blieb der Vorstand allerdings vorsichtig: Er prognostizierte einen stagnierenden Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro und eine sinkende bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 15 bis 18 (18,6) Prozent. An der Börse kam das nicht gut an: Die im Sdax gelistete Aktie gab um rund fünf Prozent nach.

Der wesentliche Treiber für die positive Entwicklung im vergangenen Jahr war die Tochtergesellschaft Friedrich Vorwerk, ein Anbieter von Energieinfrastruktur, der von der Energiewende profitiert. Deren Umsatz sprang auf 704 (498) Millionen Euro, das Ebitda verdoppelte sich auf 163,3 Millionen. Friedrich Vorwerk will seinerseits eine Basisdividende von 0,70 Euro sowie eine Sonderdividende von 0,40 Euro je Aktie ausschütten.
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Anna Kipnis
Author Anna Kipnis

Syngenta steigert operativen Gewinn deutlich

Der Agrarchemiekonzern Syngenta hat im vergangenen Jahr dank eines strikten Kostenmanagements und des Rückzugs aus margenschwachen Geschäften deutlich mehr verdient. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte 2025 um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar, wie der Börsenkandidat mit Sitz in Basel am Dienstag mitteilte. Der Umsatz schrumpfte dagegen um ein Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar. 

Der Konzern, der dem chinesischen Staatsunternehmen Sinochem gehört, begründete den Erlösrückgang mit der strategischen Entscheidung, das Getreidehandelsgeschäft zurückzufahren. Bereinigt um diesen Effekt seien die Einnahmen um zwei Prozent gestiegen. Zudem gab der Konzern einen Wechsel in der Führungsetage bekannt: Nelson Jiang habe zum 1. März den Posten des Finanzchefs übernommen. 

Sein Vorgänger Hengde Qin rücke auf die neu geschaffene Position des Chief Operating Officer (COO) und verantworte künftig die Umsetzung der gruppenweiten Strategie und die zentralen Unternehmensfunktionen.
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Carlotta Moreno Lara

Norma rechnet nach Gewinneinbruch mit Besserung - Finanzchefin geht

Der Verbindungstechnik-Spezialist Norma blickt nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Im laufenden Jahr solle der Umsatz um bis zu zwei Prozent wachsen und die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf zwei bis vier Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Gleichzeitig verlässt Finanzvorständin Annette Stieve den Konzern „im besten gegenseitigen Einvernehmen“. Ihre Aufgaben übernimmt ab sofort kommissarisch der bisherige Strategieleiter Okan Celiker.

Die bereits im Februar veröffentlichten Geschäftszahlen für 2025 bestätigte Norma. Wegen einer schwachen Nachfrage aus der Auto- und Bauindustrie war der Umsatz um 6,8 Prozent auf 821,7 Millionen Euro gesunken. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) brach um 80 Prozent auf 6,3 Millionen Euro ein, was einer Marge von 0,8 Prozent entspricht. Die Aktionäre sollen daher eine auf 0,14 Euro gekappte Dividende erhalten, nach 0,40 Euro im Vorjahr.
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Jeanne Vesper

Suss Microtec erwartet nach Rekordumsatz „Übergangsjahr“

Der Halbleiter-Ausrüster Suss Microtec erwartet nach einem Rekordumsatz 2025 im laufenden Jahr geringere Erlöse und Gewinne. Der Umsatz werde auf 425 bis 485 (2025: 503,2) Millionen Euro zurückgehen und die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) auf acht bis zehn (13,1) Prozent sinken, teilte das Unternehmen am Montag in Garching bei München mit. Suss spricht von einem Übergangsjahr: „Wie hoch der Umsatzrückgang tatsächlich ausfällt, wird maßgeblich vom Auftragseingang in der ersten Jahreshälfte und von der Frage abhängen, welcher Anteil dieser Aufträge noch im gleichen Jahr erfüllt werden kann“, sagte Finanzvorständin Cornelia Ballwießer. Die Suss-Aktie brach vorbörslich um fast elf Prozent ein. 

Trotz des Endspurts lag der Auftragseingang 2025 aber nur bei 354,3 (423,7) Millionen Euro. Der Auftragsbestand lag zum Jahreswechsel bei 266,8 Millionen Euro. Die geringere Marge in diesem Jahr sei das Ergebnis des erwarteten Umsatzrückgangs, verbunden mit steigenden Forschungs- und Entwicklungskosten. 2025 hatte Suss den Umsatz noch um knapp 13 Prozent auf 503,2 Millionen Euro gesteigert und war damit nahe dem oberen Ende der eigenen Erwartungen (470 bis 510 Millionen) gelandet.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank allerdings um zwölf Prozent auf 65,9 Millionen Euro. Die Ebit-Marge lag auch dank Währungseffekten aber über der Zielmarke von elf bis 13 Prozent. Unter dem Strich blieb ein mehr als halbierter Überschuss von 46,1 (110) Millionen Euro. Die Aktionäre sollen nur die Mindestdividende von vier (30) Cent je Aktie erhalten.

Wir haben unter Beweis gestellt, dass wir unser Geschäft schnell skalieren und von der hohen Marktnachfrage – in diesem Fall im Zusammenhang mit KI-Chipmodulen – profitieren können.

Vorstandschef Burkhardt Frick

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Lydia Wolter
Author Lydia Wolter

BYD meldet Gewinnrückgang

Chinas größter E-Auto-Bauer BYD hat zum ersten Mal seit vier Jahren einen rückläufigen Jahresgewinn ausgewiesen. Vor allem wegen schwacher Verkäufe auf dem Heimatmarkt sank der Nettogewinn 2025 um 19 Prozent auf 32,6 Milliarden Yuan (4,1 Milliarden Euro), wie der Automobilhersteller in einer Börsenmitteilung bekanntgab. 

Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang von zwölf Prozent gerechnet. Der Umsatz des Herstellers von E- und Hybridautos stieg um 3,5 Prozent – das war das schwächste Wachstum seit sechs Jahren.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Finanzkonzern W&W verdreifacht Gewinn - Sparprogramm angekündigt

Der schwäbische Finanzkonzern W&W hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht, ist aber von seinem langfristigen Ziel noch weit entfernt. Vorstandschef Jürgen Junker sprach am Freitag von einem starken Ergebnis: „Wir sind damit nach dem durch Unwetterereignisse belasteten Jahr 2024 zurück auf unserem nachhaltigen Kurs.“ Das zeigten die Erfolge im Neugeschäft, wie die Wüstenrot & Württembergische (W&W) in Kornwestheim bei Stuttgart mitteilte. Der Nettogewinn stieg 2025 auf 121 (2024: 35) Millionen Euro. Für das laufende Jahr stellte W&W „trotz schwieriger Rahmenbedingungen“ einen Gewinn zwischen 120 und 150 Millionen Euro in Aussicht. Die langfristige Zielmarke liegt aber um 100 Millionen höher.

Die Dividende für 2025 soll trotz des Gewinnsprungs stabil bei 65 Cent bleiben. Die Württembergische Versicherung profitierte von geringen Naturkatastrophenschäden sowie von Preiserhöhungen in der Auto- und anderen Sachversicherungen. Sie kehrte in der Schaden- und Unfallsparte mit einer Schaden-Kosten-Quote von 86,2 (102,7) Prozent operativ in die Gewinnzone zurück. Bei Wüstenrot stagnierte das Bauspar-Neugeschäft 2025 bei 11,1 (11,0) Milliarden Euro. Die Bausparkasse habe damit aber ihren Marktanteil deutlich auf knapp 18 Prozent ausgebaut. Das Kredit-Neugeschäft stieg auf 5,4 (4,7) Milliarden Euro, der Bestand an Baudarlehen legte um sechs Prozent auf 30,1 Milliarden Euro zu.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Verkauf der Russland-Tochter belastet Jungheinrich – Dividende gekürzt

Der Gabelstabler-Hersteller Jungheinrich hat unter anderem wegen der Veräußerung seiner Russland-Tochter im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftige Gewinneinbußen verzeichnet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei 2025 auf 228 Millionen Euro gesunken nach 434 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das im Nebenwerteindex MDax gelistete Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Management begründete den Rückgang mit der Veräußerung der russischen Tochtergesellschaft sowie Aufwendungen für das Transformationsprogramm. Bereinigt um Einmaleffekte habe sich das Ebit auf 448 Millionen Euro belaufen, bei einer Ebit-Rendite von 8,1 Prozent. Der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 5,5 Milliarden Euro, der Auftragseingang legte um 1,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zu.

Die Dividende wird kräftig zusammengestrichen. So sollen die Aktionäre für 2025 eine Ausschüttung in Höhe von 0,27 (Vorjahr: 0,78) Euro je Stammaktie und 0,29 (0,80) Euro je Vorzugsaktie erhalten. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Jungheinrich – bei stabilen Lieferketten und unveränderten geopolitischen Rahmenbedingungen – mit einem Auftragseingang zwischen 5,4 und 6,0 Milliarden Euro. Der Umsatz dürfte in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro liegen. Das Ebit soll auf 380 bis 450 Millionen Euro steigen, entsprechend einer Ebit-Rendite von 7,2 bis 8,0 Prozent.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Pumpenhersteller KSB veröffentlicht Ausblick - Aktie bricht ein

Die Vorzugsaktie des pfälzischen Pumpenherstellers KSB ist nach der Vorlage der Jahresprognose um mehr als 14 Prozent eingebrochen und war damit der größte Verlierer im Kleinwerteindex SDax. Das Unternehmen erwartet im laufenden Jahr Aufträge, Umsatz und Betriebsgewinn in der Größenordnung des vergangenen Jahres, wie KSB am Donnerstag bei der Vorlage seiner endgültigen Geschäftszahlen mitteilte. Vorläufige Zahlen hatte das Unternehmen bereits im Februar veröffentlicht.

Der Auftragseingang, der sich im vergangenen Jahr auf 3,2 Milliarden Euro belief, soll demnach in einer Spanne von 3,1 bis 3,5 Milliarden Euro liegen. Für den Umsatz von zuletzt gut drei Milliarden Euro prognostizierte KSB eine Größenordnung von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebit), das auf 252 Millionen Euro gestiegen war, soll zwischen 220 und 265 Millionen Euro erreichen. KSB kündigte eine Dividende von 26,50 Euro pro Stammaktie und 26,76 Euro pro Vorzugsaktie an.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Helaba erwartet weiteren Gewinnrückgang

Die Landesbank Hessen-Thüringen hat im vergangenen Jahr erwartungsgemäß einen Gewinnrückgang verbucht und rechnet zumindest vorübergehend mit weiteren Einbußen. Aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus und gesteigerter Investitionen unter anderem in IT-Infrastruktur und Künstliche Intelligenz (KI) sank das Vorsteuerergebnis um 4,8 Prozent auf 731 Millionen Euro, wie die Helaba am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Sie hatte bereits einen leichten Rückgang in Aussicht gestellt.

Das Ergebnis unterstreiche Stabilität und operative Stärke des diversifizierten Geschäftsmodells der Helaba, bilanzierte Vorstandschef Thomas Groß. Alle Marktsegmente hätten einen positiven Beitrag geliefert. „Angesichts hoher Investitionen in unser zukünftiges Wachstum, aber auch wegen der zuletzt wieder gestiegenen geopolitischen Unsicherheiten rechnen wir für das Jahr 2026 mit einem Ergebnis zwischen 600 und 700 Millionen Euro“, erklärte Groß. Der Vorstand halte jedoch an der Prognose fest, dass das Vorsteuerergebnis mittelfristig auf über eine Milliarde Euro steige.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Kontron enttäuscht mit Ausblick – Aktie auf Talfahrt

Ein vorsichtiger Ausblick des Technologieunternehmens Kontron hat die Anleger verschreckt und die Aktie auf Talfahrt geschickt. Der auf das Vernetzen von Geräten und Prozessen (Internet of Things) spezialisierte Anbieter rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatzanstieg um rund acht Prozent auf 1,75 bis 1,8 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) soll nur um zwei Prozent auf 225 Millionen Euro klettern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das sei ein konservativer Ausblick, sagte ein Händler. Die Experten hätten im Schnitt eher mit 244 Millionen Euro gerechnet. Die im SDax gelisteten Kontron-Aktien büßten zum Handelsstart zehn Prozent ein.

Mittelfristig peilt der Konzern kräftiges Wachstum an. Bis 2030 soll der Umsatz auf 2,6 Milliarden Euro steigen und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) 420 Millionen Euro erreichen, wie Kontron mitteilte. Man prüfe außerdem gezielte Übernahmen in den Kerngeschäften und treibe auch die Internationalisierung voran. Der Anteil der Umsätze in den USA und China soll sich bis 2030 auf rund 30 Prozent von derzeit 15 Prozent verdoppeln, unterstützt durch lokale Produktionen sowie eine Verstärkung der Kooperation mit dem Auftragsfertiger Foxconn und dessen Tochter Ennoconn.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

H&M verdient mehr als erwartet

Der Modehändler H&M hat mit seiner neuen Frühjahrskollektion bei den Kunden gepunktet und so zum Jahresauftakt mehr verdient als erwartet. Der operative Gewinn stieg im ersten Geschäftsquartal von Dezember bis Februar auf 1,51 Milliarden Kronen (rund 140 Millionen Euro), wie die Nummer zwei der Branche hinter der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 1,39 Milliarden Kronen gerechnet. „Gegen Ende des Quartals haben unsere gut ankommenden Frühjahrskollektionen zu einem positiven Verkaufstrend beigetragen, der sich auch im März fortsetzte“, sagte Vorstandschef Daniel Erver.

Für März stellte Erver ein währungsbereinigtes Umsatzplus von einem Prozent in Aussicht, nachdem die Erlöse im gesamten Berichtsquartal organisch noch um ein Prozent gesunken waren. Die Entwicklungen im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf den Welthandel beobachte das Unternehmen genau. Dank einer flexiblen Lieferkette und eines geringen Anteils an Luftfracht sei man jedoch in der Lage, den Warenfluss an veränderte Bedingungen anzupassen. Die Märkte im Nahen Osten machten nur einen kleinen Teil des Gesamtumsatzes aus, hieß es weiter.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Delivery Hero mit verhaltenem Ausblick 

Delivery Hero rechnet nach dem Umsatz- und Gewinnsprung des vergangenen Jahres mit einer nachlassenden Wachstumsdynamik. Darüber hinaus bekräftigte der Essenslieferant am Donnerstag, er treibe die Prüfung seiner strategischen Ausrichtung voran. Details nannte er jedoch nicht. Das Unternehmen steht unter wachsendem Druck des Großaktionärs Aspex, der unter anderem die Absetzung des Delivery-Hero-Chefs Niklas Östberg fordert. Dessen Vertrag läuft bis 2029.

Im vergangenen Jahr wuchs der bereinigte Konzernumsatz endgültigen Berechnungen zufolge um rund 23 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro und das bereinigte Betriebsergebnis um 30 Prozent auf 903 Millionen Euro. Das GMV legte um neun Prozent zu. Diese Zahlen deckten sich mit den vor rund einem Monat vorgelegten vorläufigen Ergebnissen, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Für 2026 peilt Delivery Hero einen Anstieg der Konzernerlöse um 14 bis 16 Prozent an. Das über die Plattform gehandelte Brutto-Warenvolumen (GMV) werde ähnlich wie 2025 um acht bis zehn Prozent wachsen. Für den bereinigten operativen Gewinn prognostizierte das Unternehmen einen Wert zwischen 910 und 960 Millionen Euro. 
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

IT-Dienstleister Cancom erwartet Umsatzplus

Der IT-Dienstleister Cancom will im laufenden Jahr auf den Wachstumspfad zurückkehren. Nach einer Belebung des Geschäfts zum Jahresende 2025 hin stellte das Unternehmen aus München am Donnerstag für 2026 einen Umsatzanstieg auf 1,75 bis 1,85 (1,71) Milliarden Euro in Aussicht. Das operative Ergebnis (Ebita) soll sich auf 55 bis 75 Millionen Euro verbessern, nachdem es im vergangenen Jahr auf 48,0 (59,6) Millionen Euro eingebrochen war. Der Umsatz war leicht zurückgegangen. Die Dividende soll dennoch auf dem Vorjahresniveau von 1,00 Euro je Aktie bleiben.

„Die strukturellen Treiber der Digitalisierung bleiben stark: Unternehmen und öffentliche Institutionen investieren weiterhin in leistungsfähige, sichere und souveräne IT-Infrastrukturen sowie in die Nutzung von Artificial Intelligence“, kommentierte Cancom-Vorstandschef Rüdiger Rath die Perspektiven. Gleichzeitig zeichneten sich aber deutliche Preiserhöhungen und Fragezeichen hinter der Verfügbarkeit von IT-Bauteilen ab.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Wacker Neuson zahlt mehr Dividende – Fragezeichen hinter Umsatzziel

Der Münchner Baumaschinenhersteller Wacker Neuson tröstet seine Aktionäre mit einer höheren Dividende über die geplatzte Fusion mit dem südkoreanischen Rivalen Doosan Bobcat hinweg. Für das abgelaufene Jahr zahlt das Unternehmen 70 (2024: 60) Cent je Aktie, wie Wacker Neuson am Donnerstag ankündigte. Der Nettogewinn war um neun Prozent auf 77,2 Millionen Euro gestiegen. Die Gespräche über einen Verkauf an Doosan Bobcat hatten zu einem vorübergehenden Höhenflug der Wacker-Aktie geführt, deren Ende ließ sie wieder abstürzen.

Wacker Neuson konkretisierte zugleich die Ziele für das laufende Jahr: Der Umsatz soll zwischen 2,2 und 2,4 (2024: 2,22) Milliarden Euro liegen, die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen (Ebit-Marge) zwischen 6,5 und 7,5 Prozent. 2025 hatten Beratungskosten im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme die Ebit-Marge nur auf 6,0 (5,5) Prozent steigen lassen.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Nahost-Krieg belastet Hapag-Lloyd 

Der Krieg im Nahen Osten macht Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd zunehmend zu schaffen. Der Hamburger Konzern schließt operativ ein deutliches Minus für das Gesamtjahr 2026 nicht aus. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde in einer Bandbreite von minus 1,3 bis plus 0,4 Milliarden Euro liegen, teilte Hapag-Lloyd am Donnerstag mit. Die Prognose bleibe aufgrund sehr volatiler Frachtraten und des Nahost-Konflikts mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Schon im vergangenen Jahr musste die weltweit fünftgrößte Containerreederei einen Ebit-Rückgang um gut 63 Prozent auf 950 Millionen Euro hinnehmen.

Die Reederei-Aktionäre, darunter auch die Stadt Hamburg und die Staatsfonds von Katar und Saudi-Arabien, müssen sich erneut auf eine schmalere Dividende einstellen. Der Hauptversammlung sollen 3,00 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, wie das Traditionsunternehmen weiter mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es noch 8,20 Euro gewesen.
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Lukas Bay
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Schwäche von VW und Porsche drückt Gewinn von Großaktionär Porsche SE

Der Gewinneinbruch bei seinen Kernbeteiligungen Volkswagen und Porsche hat das Ergebnis des VW-Großaktionärs Porsche SE schrumpfen lassen. Die von den Volkswagen-Eignerfamilien Porsche und Piech kontrollierte Holding erzielte im vergangenen Jahr mit 2,9 Milliarden Euro rund neun Prozent weniger Nettogewinn. Dabei lieferten die zahlreichen kleinen Firmenbeteiligungen anders als im Vorjahr einen erklecklichen Gewinnbeitrag von 193 Millionen Euro. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich attraktive Beteiligungsopportunitäten identifiziert“, erklärte Vorstandschef Hans Dieter Pötsch am Donnerstag. Das Netzwerk habe sich zu einem zentralen strategischen Asset entwickelt.

Analysten hatten für das angepasste Konzernergebnis nach zwei Prognosesenkungen des Dax-Konzerns nur 2,3 Milliarden Euro erwartet. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 soll auf 1,51 Euro je stimmrechtsloser Vorzugsaktie sinken, nach 1,91 Euro vor Jahresfrist. Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von einem angepassten Konzernergebnis, das um Wertberichtigungen und Effekte aus Beteiligungsveränderungen bereinigt ist, zwischen 1,5 und 3,5 Milliarden Euro aus. (Bericht von Ilona Wissenbach. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com)
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Lukas Bay
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Schwaches RTL-Ergebnis bremst Bertelsmann

Bertelsmann muss für 2025 einen Gewinn-Rückgang wegstecken. Das Konzernergebnis sank unter dem Strich um knapp drei Prozent auf eine Milliarde Euro, wie das Gütersloher Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebitda) sank um rund drei Prozent auf drei Milliarden Euro. 

Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte wie den Verkauf von RTL Nederland lag das Ergebnis hier jedoch leicht über Vorjahr. Der Umsatz fiel minimal um 0,2 Prozent auf 19 Milliarden Euro, während das organische Wachstum 1,9 Prozent betrug. Vor allem die TV-Werbemärkte in Deutschland und Frankreich schwächelten und bremsten damit die Konzern-Tochter RTL, die einen Löwenanteil von Bertelsmanns Gewinn und Umsatz beisteuert. 
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Lukas Bay
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Heidelberg Materials erhöht Dividende um 30 Cent

Der Zement- und Baustoffkonzern Heidelberg Materials will die Dividende für das abgelaufene Jahr um 30 Cent erhöhen. Vorgeschlagen werde eine Ausschüttung von 3,60 (2024: 3,30) Euro je Aktie, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht. „Kontinuität spielt bei unserer progressiven Dividendenpolitik eine wichtige Rolle“, erklärte Vorstandschef Dominik von Achten. 

Das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (RCO) war 2025 um sechs Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen, der Jahresüberschuss kletterte auf 2,13 (1,92) Milliarden Euro. Die Prognose für das laufende Jahr, eine Steigerung des RCO auf bis zu 3,75 Milliarden Euro bei einem leichten Umsatzanstieg und einer Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) von mehr als zehn Prozent, bekräftigte das Unternehmen im Geschäftsbericht.
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Lukas Bay
Author Lukas Bay

Deutz wächst mit Rüstung und Service – Einbußen im Kerngeschäft

Der Konzernumbau beim Motorenhersteller Deutz zahlt sich aus: Das Kölner Traditionsunternehmen hat 2025 seinen Gewinn deutlich gesteigert und will die Dividende anheben. Der Umsatz kletterte um knapp 13 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro, wie Deutz am Donnerstag mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) stieg um mehr als 46 Prozent auf 112,3 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen daran mit einer um einen Cent auf 18 Cent je Aktie angehobenen Dividende beteiligt werden.

Für das laufende Jahr stellte der Vorstand weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll auf 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro steigen und die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf 6,5 bis acht Prozent. Mit einer neuen Struktur aus fünf eigenständigen Geschäftsbereichen und einem Fokus auf die Bereiche Energie und Verteidigung will der Konzern bis 2030 seinen Umsatz auf vier Milliarden Euro verdoppeln.
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