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Leonidas Exuzidis
Author Leonidas Exuzidis
Was bleibt von dieser Sitzung? Die EZB hat in ihrem Statement erstmals selbst von einer möglichen Zinssenkung gesprochen und gleichzeitig die Bedingungen definiert: „Angemessen“ sei eine solche Maßnahme, wenn die Inflationsaussichten, die zugrundeliegende Inflationsdynamik und der Effekt auf die Unternehmen das Vertrauen darin stärken, dass die Inflation weiter in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels sinkt. Belastbare Informationen dazu dürften bei der nächsten Sitzung im Juni vorliegen. In der Pressekonferenz blieb Lagarde gewohnt zurückhaltend. Sie verwies mehrfach auf den neuen Zusatz im Statement und betonte, dass die EZB datenabhängig und von Sitzung zu Sitzung entscheide. Manche der 26 Mitglieder im EZB-Rat haben sich bereits jetzt für eine Zinssenkung starkgemacht. Letztlich hätten sich aber alle mit der offiziellen Linie einverstanden erklärt.
Aktualisiert 11.04.2024 - 16:14
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Handelsblatt-Redakteur Stefan Reccius fragt: Wie hoch ist das Risiko, dass hohe Ölpreise die Inflation neu antreiben? In den vergangenen Wochen sind diese um fast zehn Prozent gestiegen. Das Thema sei „sehr wichtig“, sagt Lagarde. Man habe in der Vergangenheit gelernt, dass Energiepreisschocks einen „signifikanten Einfluss“ haben. „Wir beobachten diese Entwicklungen sehr aufmerksam“, erklärt sie.
Aktualisiert 11.04.2024 - 16:05
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Auch die nächste Frage bezieht sich auf den Vergleich zu den USA. Man fokussiere sich „überwiegend“ auf den Euro-Raum, bekräftigt Lagarde. Natürlich schaue man auch auf andere Währungsräume, nicht nur auf die USA. Allerdings seien die Inflationsursachen sowie die Treiber der Teuerung ganz andere. Was im Euro-Raum geschehe, sei mit den USA nicht vergleichbar. 
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Mehr Tempo beim Bilanzabbau ist vorerst nicht in Sicht, bestätigt Lagarde auf Nachfrage. Die Reinvestitionen der frei werdenden Mittel aus dem Pandemieprogramm PEPP werden ab dem zweiten Halbjahr 2024 auf monatlich 7,5 Milliarden Euro halbiert. Ende des Jahres sollen die Reinvestitionen vollständig gestoppt werden. Der Abbau der Bilanzsumme wirkt tendenziell wie eine Straffung der Geldpolitik.
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Die erste Frage bezieht sich auf die neuen Äußerungen des Rats in Bezug auf eine mögliche Anpassung der Zinsen. Lagarde wiederholt mit klaren Worten: „Angemessen“ sei eine Zinssenkung, wenn Inflationsaussichten, die zugrundeliegende Inflationsdynamik und der Effekt auf die Realwirtschaft darauf schließen lassen, dass die Inflation weiter in Richtung des Zwei-Prozent-Ziels sinkt. Die EZB-Präsidentin wiederholt auch ihre Botschaft der vergangenen Sitzung: Im Juni werden dazu mehr Daten zur Verfügung stehen. 
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